Projektarbeit nach dem Situationsansatz

In unserer pädagogischen Arbeit mit den Kindern orientieren wir uns immer an ihren aktuellen Bedürfnissen und Interessen. Neben alltäglichen spontanen Angeboten, die aufgrund von Beobachtungen der Pädagogen oder aus eigenen Ideen der Kinder entstehen können, bieten wir auch längerfristig geplante Projekte an. Bekanntermaßen lernen wir am besten, wenn wir uns für das zu Lernende interessieren oder eine gewisse Vorliebe dafür entwickelt haben.

 

Unsere Projektideen orientieren sich sowohl an aktuellen Themen, die die Kinder aus ihrem familiären Sozialumfeld mit in die Kita bringen, sowie auch an Themen, die wir als Pädagogen für wichtig und interessant halten. Zu jedem Projektthema gibt es gemeinsame Buchbesprechungen, bildnerisches Gestalten, Raum für Eigeninitiative der Kinder, Ausflüge und andere Angebote.

 

Beispielthemen für Projekte:

 

•    Ich und mein Körper
•    Lebensraum Wald und seine Bewohner
•    Tiere (Insekten, Haustiere, Nutztiere)
•    Ich und meine Gefühle
•    Berufe
•    Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen

Sprachförderung

Für eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen und sozialen Leben sind sprachliche Kompetenzen von großer Bedeutung.

 

Da wir als Kindertagesstätte die Kinder bestmöglich auf ein selbständiges Leben vorbereiten wollen, ist die Sprachförderung ein wichtiger Bestandteil unseres Konzepts. In unserer täglichen pädagogischen Arbeit legen wir sowohl im Krippen- als auch im Elementarbereich großen Wert darauf, den Kindern die deutsche Sprache spielerisch zu vermitteln. Dies geschieht mit Hilfe von Bücherbetrachtung, Rollenspielen und den Erzählrunden zu aktuellen Themen, die die Kinder bewegen. Des Weiteren werden täglich Lieder gesungen und Fingerspiele gemacht.

 

Kinder aus mehrsprachigen Familien haben vermehrt das Bedürfnis die Sprache der Eltern mit in die Kita zu bringen. Auf Initiative der Kinder gehen wir dem Wunsch nach und binden andere Sprachen in unseren Alltag mit ein.

Integration

Wir begleiten und integrieren Kinder mit Behinderung und Entwicklungsverzögerungen in das gemeinsame Leben der Kindergruppe. Alle Kinder spielen, lernen und leben mit- und voneinander. Somit wird den Kindern ein ausgeprägtes Sozialverhalten vermittelt, Toleranz und Hilfsbereitschaft wird gefördert.

 

Durch den Ansatz der Facherzieherin für Integration und der Facherzieherin für Sprachförderung können wir fachkundig und unmittelbar auf die Entwicklung und Integrationsprozess der Kinder einwirken.

 

Der enge Kontakt zu den Eltern und Therapeuten gehört für eine bestmögliche Förderung, dazu.

Eingewöhnung

Das Kindergartenleben ist ein gravierender Abschnitt im Leben Ihres Kindes, welcher so angenehm und einfühlsam wie möglich gestaltet werden muss. Damit das gelingen kann, muss eine Eingewöhnung stattfinden. Wir gewöhnen nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell ein.


Durch ständiges Beobachten und Kennenlernen Ihres Kindes, wird meist auch schnell klar, wie viel Zeit es benötigt, um im Kindergarten „richtig anzukommen“. Somit bestimmt das Kind die Dauer der Eingewöhnung.


Die Dauer der Eingewöhnung beläuft sich auf ca. 4 Wochen. Diese Zeit sollten Sie sich als Bezugsperson auch dafür einplanen.


In den ersten Tagen bleibt die Bezugsperson mit in den Räumlichkeiten, damit das Kind alles in Ruhe erkunden kann, die Erzieher und Kinder kennen lernt. Ab dem vierten Tag beginnt die Trennungsphase, welche erst sehr kurz gehalten und allmählich gesteigert wird. Dieses wird dann zeitlich Stück für Stück gesteigert, bis Ihr Kind den ganzen Tag in der Kita verbringt.

Elternarbeit

Die Zusammenarbeit der Eltern und Erzieher beruht auf eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Beziehung. Während der ganzen Kitazeit der Kinder stehen wir Erzieher mit den Eltern im Dialog. Damit wollen wir Transparenz zeigen, gegenseitigen Respekt und Akzeptanz fördern, damit gemeinsame Ziele erreicht werden können.

Musikalische Früherziehung

Einmal in der Woche findet bei uns die musikalische Früherziehung für die Kinder in der elementarbereich Gruppe statt. Hierfür haben wir einen Musikpädagogen engagiert.

 

Dieser vermittelt nicht nur den ersten Kontakt mit Musikinstrumenten, sondern auch die spielerische Schulung des Gehörs, des Rhythmusgefühls sowie der Motorik in Form von Bewegung und Tanz.